Dearomatisierte Kohlenwasserstoffe sind organische Verbindungen. Hersteller entfernen bei der Verarbeitung aromatische Kohlenwasserstoffe daraus. Weiterhin ergibt sich daraus ein geringeres Toxizitätsprofil und eine verbesserte Umweltsicherheit. Sie stammen aus Erdölfraktionen durch einen Hydrierprozess. Darüber hinaus bestehen sie hauptsächlich aus Paraffinen, Isoparaffinen und Cycloparaffinen.
Desaromatisierte Kohlenwasserstoffe weisen einen geringen bis extrem geringen Aromatengehalt auf – in der Regel weniger als 1% –, um die Risiken einer Exposition zu minimieren, und zeichnen sich zudem durch eine geringere Geruchsintensität und eine geringere Toxizität aus. Ihr enger Siedebereich bietet eine optimale Kombination aus Flammpunkt und Trocknungszeit.
Dearomatisierte Kohlenwasserstoffe werden hauptsächlich bei der Herstellung von Spezialschmierstoffen, Farben, Harzen, Rostschutzmitteln, Bohrspülungen, Druckfarbenölen, Schmieröladditiven und Pestiziden eingesetzt. Sie werden auch häufig in der industriellen Reinigung, in Klebstoffen, Beschichtungen und als Adjuvantien in der Landwirtschaft verwendet.
Im Vergleich zu herkömmlichen aromatischen Lösungsmitteln bieten dearomatisierte Kohlenwasserstoffe einen sehr geringen aromatischen Gehalt, eine geringere Toxizität, höhere Flammpunkte für sichereres Handling und geringere VOC-Emissionen – was sie zu einer bevorzugten Wahl für Industrien macht, die zunehmend strengeren Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltvorschriften unterliegen.
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